Monatsarchive: August 2008

Flugplatzfest des Flugsport-Club Schwandorf

Flugplatzfest des Flugsport-Club Schwandorf

Fotos vom Flugplatzfest des Flugsport-Club Schwandorf e.V. habe ich in ein Webalbum eingestellt, das Sie hier aufrufen können

http://picasaweb.google.de/Peter.Burkes/Flugplatzfest2008

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Regensburger Kunstverein GRAZ – wie Phoenix aus der Asche

Der Regensburger Kunstverein GRAZ, der früher zwischen den Bahngleisen im Osten residierte, hat seine neue Räume bezogen. Und nicht nur das, mit einem neuen, sichtlich engagierten und motivierten Team, macht sich der Verein zu neuen Taten auf. Von dem ursprünglichen Teammitgliedern sind noch drei vorhanden, vier weitere kamen hinzu.

Nach dem tragischen Selbstmord der Leitfigur Wolfgang Grimm, dessen Präsenz überall in den alten GRAZ-Räumen vorhanden war, tat der Wechsel in die neuen Räume und der Zuwachs an neuen Machern sehr gut. Sogar eine neue Webseite wird aufgebaut, obwohl die alte eine der schönsten ist, die ich beim Surfen gesehen habe.
 

Der Verein, einer von drei Kunstvereinen in Regensburg, finanziert sich wie bisher ú.a. durch Spenden bzw. Mitgliedsbeiträge der Fördermitglieder, und z.T. durch Vermietung einzelner Räume als Ateliers an Künstler. Letzteres reicht natürlich für die Finanzierung nicht aus, die Förderung durch Mitgliederbeiträge machen den Betrieb erst richtig möglich.

Um die Dankbarkeit gegenüber den Fördermitgliedern auszudrücken, hat der Verein am 8. 8. 2008 diese Mitglieder zu einer Eröffnungsveranstaltung geladen, in der man die Räume besichtigen konnte und in der sich das neue Team vorstellte. Jürgen Huber und Gisela Bender machten deutlich, dass sich der Verein über das Mitwirken der Fördermitglieder sehr wohl bewusst ist, und strahlten zusammen mit dem neuen Team viel Elan aus.

Von den herrlich verwinkelten Räumen, eine ehemalige Schlosserei, waren alle Besucher spontan begeistert. Diese befinden sich im Innenhof in der Schäffnerstraße, hinter der Filiale des Fahrrad Stadler.

Auf Regensburg-Digital findet man einen Artikel über den neuen Verein, kurz vor der genannten Veranstaltung geschrieben, wo der geneigte Leser mehr Einzelheiten erfahren kann.
 

Der Titel ist aber m.E. etwas missverständlich. Er bezieht sich nur auf die nächste geplante Veranstaltung und hat nichts mit der Ausrichtung des Vereins im Allgemeinen zu tun

Ferner verweise ich auf den ausführlichen Artikel in der Mittelbayerischen (den ich erst über google fand, die interne Suchmaske der MZ ist nicht das Wahre):
 

Mit im Team ist übrigens die Journalistin Eva Karl (Donaupost), die auch die erste Veranstaltung organisieren wird, und die sich auch mit dem Filmen beschäftigt (www.freipop.de)

Wer neugierig ist, kann sich noch über folgende MZ-Artikel über die jüngere Geschichte des Kunstverein GRAZ informieren:
 

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Amaro Ameise – der berühmte Gärtner von Regensburg

Wer von der Maxstraße kommend Richtung Petersweg fährt, kommt an einer Stelle vorbei, an der rechts eine riesige, tiefgelegene Baulücke klafft, dem Stadtgraben vom Peterstor. Dieser hat sich in den letzten Wochen zur Attraktion für Regensburger und Touristen entwickelt. Fast ständig stehen oben Passanten und sehen sich das grüne Wunder an, das der Regensburger Lebenskünstler "Amaro Ameise" (Künstlername) dort bewirkt hat. Spätestens seit März ist er Gegenstand von Zeitungsartikeln geworden, und wie ich hörte, hat er sich vor kurzem mit einer japanischen Touristendelegation über ein Interview unterhalten, das er in zwei Wochen für das japanische TV geben soll.

Vor ein paar Wochen sah ich mir das ganze mal näher an, als ich gerade vorbei radelte. Und war überrascht. Amaro Ameise arbeitete dort unten an einem Gemüsebeet und drei Viertel des Grundstücks hatte er zu einem liebevoll dekorierten Blumen- und Gemüsegarten umgewandelt.

Das Grundstück gehört(e) dem Architekten Manfred Scheuerer; dieser wollte 2001 ein Hochgebäude errichten. Die Baugenehmigung ist mittlerweile verfallen und im März fand eine Zwangsversteigerung statt. Kurz vorher erstattete der Architekt eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch gegen den obdachlosen Künstler. Dieser lebt und wirkt dort nämlich ohne Genehmigung des Grunstücksinhabers. Seit zwei Jahren hielt er dort den Stadtgraben sauber – soll heißen, er entsorgt den Müll, den die Bürger runter werfen, und räumte nach und nach den Bauschutt weg. Aus den Ziegelsteinen formte er ein Herz, das als Blumenbeet dient, und Blickfang für die Passanten ist. Von Stadtverwaltung und Eigentümer war Amaro Ameise bis zur Zwangsversteigerung unbehelligt geblieben.

Einem Foto auf dem Studentenblog "studinights.com" entnehme ich, dass das Gelände im März zwar vom Bauschutt befreit, aber damals noch kaum begrünt war.

http://www.studinights.com/2008/03/20/regensburger-burggrabengartner/

Amaro legte aus Ziegelsteinen Sprüche, bemalt auch mal mit bunter Kreide das Trottoir und legte zur Freude der Passanten einen Herzchengarten an (Quelle: Regensburger Wochenblatt vom 11. März 2008; http://www.regensburg-digital.de/?p=647)

Kurz darauf vermeldete das Wochenblatt, Amaro habe mit seiner Arbeit Freunde gewonnen Ein Universitäts-Professor für Strafrecht und Kriminologie, hatte von dem Strafverfahren wegen Hausfriedensbruch erfahren und hatte dem Guerilla-Gärtner kurzerhand seine Karte in den Stadtgraben geworfen. Kurz darauf hat er offiziell die Verteidigung des Angeklagten übernommen

http://www.regensburg-digital.de/?p=664

Ein paar Tage später, Mitte März, fand die Zwangsversteigerung statt. Von Architekt Manfred Scheuerer ging das Grundstück an den Motorradfahrer Norman Kronseder.

Quelle: http://www.regensburg-digital.de/?p=675

Ach ja, die diesjährige Juli-Ausgabe des "Donaustrudl" war restlos ausverkauft. Dort befand sich nämlich nicht nur ein Beitrag ÜBER Amaro, sondern auch ein schön geschriebenes Essay von Amaro selbst. Thema wr dabei nicht der Garten, sondern Lebensphilosophisches.

http://www.donaustrudl.de/index2.php?page=archiv&content=list&year=08

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